[ an jenen orten ]
es sind jene kargen orte, an denen
es sind die bunten orte, an denen
: mein und dein amazonien
es sind die dunklen orte, an denen
wie das universum, um auseinander-
es sind jene warmen orte, an denen
und – nicht zu vergessen – das immergrün
erinnerungen abgelegt sind wie kalte
steine, wie kalte steine abgelegt
und aufgetürmt zu lawinentürmen
wünsche abgelegt sind wie samen
und herangewachsen zu blumen-
wüsten, waldmeeren; in wellen
wuchern sie über unsere gräben hin
unsere schatten liegen, klein, ganz
klein, auf den ersten glanz des
morgenrubins wartend um aufzu-
glühen, um auseinanderzuwehen
zuplatzen wie ein komet; wie der er-
ste komet in deinem leben: grösser
als deine angst und dein ‘ah’ und dein
‘oh’ und jedes ‘wünsch-dir-was’
ich bleiben mag, an denen ich meine
träume hinlegen will, betten will neben
alten wünschen; wo erinnerungen aus
den gräbern wachsen neben azaleen










December 23rd, 2009 at 10:24 pm
danke dir für einen so schönen text. was für eine gute idee, mal wieder zu schauen, ob es etwas neues zu finden gibt auf deiner homepage. beste grüße von einer verschneiten ostseeinsel…