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... bitteschön! schreib was


227 einträge in perytons gästebuch

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  1. 167
    Annelena sagt:

    “Denn kein Dichter gibt einen fertigen Himmel; er stellt nur die Himmelsleiter auf von der schönen Erde. Wer, zu träge und unlustig, nicht den Mut verspürt, die goldenen, losen Sprossen zu besteigen, dem bleibt der geheimnisvolle Buchstab ewig tot, und er täte besser, zu graben oder zu pflügen, als so mit unnützem Lesen müßig zu gehn.”

    (Joseph von Eichendorff)

    Das fand ich gerade passend ( du entschuldigst den zweiten Eintrag ), aber sicher kennst du das Zitat.

  2. 166
    Annelena sagt:

    Hallo!

    Ich finde es schade, dass du meine Texte so interpretierst. Das du das lyrische Ich einfach gleichsetzt mit mir.
    Das ist eindeutig falsch und egal wie es auch wirkt es bleibt falsch, denn ich persönlich sage es dir jetzt.
    Für mich gibt es keine absolute Wahrheit. Und die will ich auch nicht haben, geschweige denn versuchen mit irgendwelchen Worten, die dieser nicht gerecht werden, zu beschreiben.
    Mein individueller Blick auf die Welt lässt sich konkret in keinem meiner Gedichte wiederfinden.
    Aber anscheinend scheinst du mich da ja besser zu kennen…
    und trotzdem schreibst du, es sei dir zu unpersönlich und unkonkret. Ich mag deine Kritik ja nicht gänzlich von mir weisen und ich finde Kritik ja auch wichtig, aber du kennst mich überhaupt kein bisschen und nimmst dir so etwas heraus.
    Die paar Daten, die ich über mich schreibe, die paar Einträge die ich bisher verfasst habe, verraten dir rein gar nichts über meine gesamte Persönlichkeit und das sollen sie auch nicht.

    Aber trotzdem danke ich dir für deine Ehrlichkeit.

    Liebe Grüße,
    Annelena

  3. 165
    Edelpenner sagt:

    Hui wo bin ich denn nun hier wieder rausgekommen…definitiv nettes GB… peryton?

  4. 164
    t. sagt:

    seit es die tollen perytonbuttons gibt, kursiert in der jugendsprache süddeutscher teenager eine neue grußfloskel.
    “hi, wie geht´s ?” und “danke, gut !” heißt jetzt: “fliegt der hirsch noch ?”, “ja, verdammt hoch!”

    http://www.myblog.de/knalte/gb

    “knalte
    ( -/- ) 14.8.06 00:43
    ach gabe. fands richtig schön dich wiederzusehen (schnulze). mein hirsch fliegt immernoch. verdammt hoch. scheiße abgestürzt. naja. wünsch dir viel spaß in darmstadt und ich wünsch mir auch viel spaß in kölle. kölle alaf. fliegen zug. morgen weg. ne woche. in kölln. timo. krank. stichwörter. breitdichtheit besiegt körper. nacht. man sieht sich. ciao”

  5. 163
    Annelena sagt:

    Hier liest man doch gerne!

  6. 162
    Rehzi sagt:

    Ach und nochwas: Hagalil lesen hilft! Lasst Fakten sprechen….

    Aphorismen:
    Der Krieg aus verschiedenen Perspektiven
    Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem

    Land für Frieden: Seit einigen Jahren kursiert die Zauberformel “Land für Frieden” als ultima ratio für die Lösung des Nahostkonflikts. In den vergangenen 6 Jahren hat Israel zwei dramatische Rückzüge vorgenommen, 2000 aus dem Libanon bis zur internationalen Grenze und 2005 aus dem Gazastreifen bis zu anerkannten Grenzlinie. Eine Karikatur fragt: Krieg im Libanon? Ja. Krieg in Gaza? Ja. Krieg im Westjordanland? Nein, wir haben uns da noch nicht zurückgezogen.

    Demokratie: Ein Journalist fragte Außenminister Steinmeier während einem Hintergrundgespräch: “Es heißt immer, dass Demokratie Kriege verhindere. In zwei arabischen Territorien, Libanon und in der palästinensischen Autonomie, ist die Demokratie besser entwickelt als in jedem andern arabischen Land. Bedeutet das nun, dass die Demokratie abgeschafft werden sollte?” Der Minister antwortete, man sollte nicht nur auf Demokratie allein achten, sondern auch auf Rechtsstaatlichkeit.

    Israels “willkürliche” Bombardements von zivilen Gebieten im Libanon: Aussage einer Frau aus Libanon: “Manchmal fallen auch Bomben, wo man sie nicht erwartet.”
    Aussage einer Frau aus Nordisrael: “Wir können uns nicht aus dem Schutzkeller herauswagen, denn die Raketen der Hisbollah sind willkürlich auf jeden Ort im Norden Israels gezielt, auf Haifa wie Nazareth, auf jüdische wie arabische Wohngebiete. Wir müssen jederzeit an jedem Ort damit rechnen, getroffen zu werden.”
    Die israelische Frau ist offensichtlich im Vorteil. Sie kann gewiss sein, überall getroffen zu werden. Die Libanesin lebt aber in der Ungewissheit, “nur manchmal” getroffen zu werden.

    Beobachtung: In Beirut, hinter der ARD Korrespondentin, ist dichter Verkehr zu sehen, während die Menschen unbekümmert auf der Straße flanieren.
    Bei Korrespondentenberichten aus Naharia, Haifa und anderen Orten im Norden Israel sind die Straßen menschenleer. Man sieht nur vereinzelte Autos, meist Krankenwagen und Polizeiautos.

    Die ARD Korrespondentin berichtet von ihrem Team, das fluchtartig die südlichen Viertel von Beirut verließ, als es Kampfflugzeuge am Himmel sichtete. Könnte es sein, dass die Reporter genau wissen, wo (und sogar warum) die Israelis bombardieren, und andererseits, in welche (sichere) Viertel von Beirut sie flüchten können?

    Korrespondenten im Norden Israels können nicht von einem Viertel zum anderen in Haifa oder Naharia flüchten, weil sie an jedem Punkt im Norden Israels jederzeit getroffen werden könnten. Sie müssen den nächstbesten Schutzkeller aufsuchen.

    Fernsehanstalten berichten täglich über “ganze zerstörte Straßenzeilen in Beirut”. Wieso werden aber immer nur die gleichen Bilder aus dem einen Viertel im Süden von Beirut gezeigt, wo übrigens die gesamte Zivilbevölkerung schon zu Beginn des Krieges komplett geräumt worden ist und es deshalb dort keine zivilen Verluste gab (gemäß Angaben aus Libanon)? Es handelt sich um die Hochburg der Hisbollah, einst ein geschlossenes Viertel, das man nur mit Sondergenehmigung betreten durfte.

    Es irrt, wer glaubt, dass die Hisbollah nur Propaganda betreibe. Ein Hisbollahchef, Al-Malli, im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung, liefert eine zuverlässige Bilanz der Schäden auf beiden Seiten:
    Al-Malli: “Die nachhaltige Zerstörung auf der israelischen Seite ist weit schlimmer als auf unserer Seite. Zum einen zeigen wir mit der Gefangennahme und mit dem Dauerfeuer unserer Raketen auf Israel, dass die angeblich unbesiegbare israelische Armee doch getroffen werden kann. Das ist ein moralischer Sieg. Zweitens leidet Israel wirtschaftlich viel stärker: Im Norden und der Mitte des Landes schlagen Raketen ein. Dort konzentriert sich Israels Wirtschaft, dort lebt die Bevölkerungsmehrheit, dorthin kommen die Touristen. Wer zahlt da am Ende den höheren Preis?”

    Professor Gunnar Heinson aus Bremen:
    Der Israel-PalästinaKonflikt seit 1987: 7.000 (0,007 Millionen) Tote.
    Unter den 50 blutigsten Konflikten weltweit seit 1960 liegt der Israel-Palästina-Konflikt auf Rang 46, in der Berichterstattung aber auf Rang 1 und gilt als “gefährlichster Konflikt weltweit”.

    Zum Vergleich nun auch noch der neueste Libanon Krieg 2006: etwa 400 Tote (0,0004 Millionen)

    In Äthiopien, Kongo, Nigeria, Sudan und anderen Ländern Afrikas gab es Kriege mit jeweils bis zu 4 Millionen Toten. In Jugoslawien, Tschetschenien, Irak, Algerien und Marokko gab es in der gleichen Periode Kriege mit hunderttausenden Toten.

  7. 161
    Rehzi sagt:

    Liebe Konservenfabrik,
    ja ich meine es ernst. Ja es ist mir bewusst, dass Israelis, und zwar aller Geschlechter, für drei Jahre zum Militär müssen und ja ich weiß, dass es kein Recht auf Kriegsdienstverweigerung gibt. Ich habe auch durchaus schon mit israelischen Anarchisten gesprochen, die in israelischen Militärgefängnissen saßen. Und ich hasse Staaten und Militärs. Aber ich hasse den immerhin Nicht-diktatur-staat Israel nicht mehr als andere sog. Demokratien. Ich verachte aber religiöse Eiferer und Fundamentalisten, bei denen ich nicht nur zum Militär müsste, sondern schlichtweg gesteinigt würde. Mindestens.
    Nein, nicht alle LibanesInnen sind Hisbollahs. das ist Quatsch. die libanesische Gesellschaft ist sehr pluralistisch, es gibt sehr unterschiedliche Gruppierungen und Religionen. Die meisten davon finden die Hisbollah im Übrigen Scheisse. Aber Israel führt ja auch nicht Krieg gegen den Libanon, sondern gegen die von Syrien unterstützte un kontrollierte Hisbollah, welche tägliche hunderte bis tausende Raketen auf sein Staatsgebiet schießt. Solange die libanesische Gesellschaft dies nicht zu unterbinden vermag, weil Syrien bis zum Hals drin steckt, was soll der jüdische Staat tun? Wie sollen sie mit Menschen verhandelen, deren erklärtes Ziel ihre Vernichtung ist, die gerne, bereitwillig, ja mit Freude in den Tod gehen (und nicht nur darin stimmen sie mit SS und Francofaschisten überein). Mit Dschihadisten kann man nicht verhandeln, über was denn? Das ist das Problem mit der Religion.
    Israel war kurz vor einer Lösung. Der Gazastreifen wurde geräumt, über die Westbank geredet. es geht weder der Hamas noch der Hisbollah um die sog. Besatzung. es geht um die Existenz des jüdischen Staates. und dahinter stehen Iran und Syrien. Sie haben zu einem Zeitpunkt angegriffen, als ein dauerhafter Frieden in greifbarer Nähe war. Die hamas begann sich zu bewegen. Das passte den Fundis nicht. Israel hat diese Scheisse nicht angefangen, daran sollte einfach mal gedacht werden. Jüdische Menschen haben genausowenig Bock auf krieg wie andere normale auch.
    Bis auf Nazis und Religionswahnisnnige. Die finden Krieg geil.
    Sorry, aber nach der Erfahrung des Holocaust kann ich nicht von den Israelis verlangen, dass sie sich auf die diplomatischen Künste oder militärische Einsatzbereitschaft der “Weltgemeinschaft” oder Europas verlassen. Hier wurden 6 Millionen Juden und jüdinnen ermordet, die Flüchtlinge zurückgeschickt, nicht aufgenommen, es gab kaum Hilfe. Was lernt mensch daraus? Wenn Juden sich nicht selbst verteidigen, wird es niemand tun. Die Existenz des jüdischen Staates ist nowendig, er muss verteidigt werden solange das so ist. Ich wünsche allen Staaten die pest an den Hals, nur gerade bei Israel damit anzufangen wäre falsch und verlogen.
    Es würde der Weltgemeinschaft gut zu Gesicht stehen, ernsthaften Druck auf die Hintermänner auszuüben. Allein, die geschäfte laufen halt zu gut, wer will sich die schon verderben lassen. Sowohl Europa wie Russland (und USA, aber die sind als einzige auf der Seite Israels) stecken tief drin im Handel mit Verbrecherregimen und Islamisten. Sie haben Öl und zahlen gut. Wie sollen EU etc ein ernsthaftes Interesse daran haben, Saudi arabien, Iran und Syrien zu zwingen, Hamas und Hisbollah zu zerstören? und Al Queida noch dazu, die sich ja jetzt auch einmischen.

    Nein wirklich. Krieg ist nicht geil. Und dass libanesische ZivilistInnen sterben ist scheisse. Nur sterben überall ZivilistInnen in allen möglichen beschissenen Kriegen, und auch in Israel durch islamistische Raketen.
    Wer sich über den Tod von menschen in Kriegen aufregt, sollte nicht immer mit anderen Maßstäben an Israel herantreten. Auch in deutschland sterben ZivilistInnen in einem versteckten staatlichen Krieg gegen Flüchtlinge, von den EU Außengrenzen ganz zu schweigen. Krieg hat viele Gesichter und ist allgegenwärtig. Der Fingerzeig nach Israel ist mindestens fragwürdig. Die eigene Nase wäre angebrachter.

  8. 160
    Brennende Konsensfabrik sagt:

    @ rehzi

    meinst du das jetzt eigentlich ernst? – diese solidarität mit israel?

    also, wenn du sie ernst meinen solltest, dann muss ich dich doch mal ganz nett drauf hinweisen, dass du als geschlechtergrenzen verwerfende nicht hetera anarchistin und feministin wohl möglich schon als typ vom israelischen militär zwangseingezogen worden wärst um als gesundheitlich unbeeinträchtigter normalo ohne gehirnamputation, im vollbesitz deiner geistigen und sonstigen kräfte und mit einem wixverbot belegt (so liebliche sexualität taugt ja nicht zur kriegsführung) die position von kanonenfutter einzunehmen – egal, ob du das nun willst oder nicht.

    unter solch verlockenden umständen der zukunftsträchtigkeit kann ich mir für dich gut vorstellen, dass du da bestimmt gerne in israel verweilen würdest um die von dir beschworene freiheit deiner existenz zu exerzieren und gleichzeitig einigen teilen der libanesischen zivilbevölkerung ein wenig humanitäre sterbehilfe zu leisten… ach, das hast du ja in deiner nationalistischen solidaritätstümelei vergessen zu erwähnen mit der libanesischen zivilbevölkerung, deswegen tu ich das hier im nachhinein der vollständigkeit halber.
    und ist doch total praktisch: solidarität mit israel – tod der libanesischen zivilbevölkerung, schließlich sind das alles potenzielle hisbollahs und co, die präventiv ausradiert werden sollten, damit auch ja niemand auf die idee kommt einer Jüd_In auch nur ein haar zu krümmen. dieses verhütungsmittel nennt sich übrigens blutspirale…
    ___________________

    (BK zieht einen kleinen Strich)

    wenn ich hier mit meinen subversiven anschuldigungen und liebertär-satirischen hetztiraden gegen die falsche position gewettert haben sollte – und das nicht unbedingt, weil ich dich falsch verstanden habe, sondern weil dein satirischer rasierklingenhumor einer gewissen konservativen ästhetik nicht entbehren kann -, dann entschuldige ich mich und leiste wenn es sein soll sogar schadensersatz (5 kugeln bestes veganes eis für umsonst… und so manch ein mensch hier weiß, dass das ein echt gnadenlos gutes angebot ist… *zwinkert dem perypunker zu*), aber so schlechte, verfehlende satire wie die deinige hier schreit ja danach entlarvt werden zu wollen und kann so nicht durchgehen.

    und ja, nachdem du dich hier zurückmeldest und dich mal ein wenig und hoffentlich weitgehend ohne konservatistische satire erklärst bzgl. der solidarität mit israel, kannst du gerne von mir verlangen, dass ich deine satire einzeln und ohne satirische rasierklinge zerpflücke, weil dich doch bestimmt interessiert, warum das wettern gegen veraltete feindbilder wie z.b. gehirnamputierte irre denn so reaktionär sein soll und was überhaupt an deinem satirischen Gebärden so fragwürdig ist.

    bis dahin

    gez. die antipsychiatrische, anarchistische, antinationalistische, staatenlose, gehirnamputierte und natürlich brennende konsensfabrik in friedlicher selbstpassion

  9. 159
    Rehzi sagt:

    Ich hätte gerne ein großes Schild. Da würde ich – ganz unkorrekt – “Irrenhaus” draufschreiben. Dann nähme ich eine Rolle rot-weißes Absperrband, liefe einmal um den kompletten Nahen Osten herum und brächte für alle gut sichtbar das Schild an.
    Aber ach, so einfach ist es ja leider nicht. Ich mag zwar weder Staaten noch Militärs oder gar Kriege. Aber eine Gruppe Leute gehen mir noch mehr auf die Eier(stöcke): Religiöse Fundamentalisten. Ja eigentlich alle Leute, die an irgendwas glauben und das nicht still für sich tun können. Egal ob das UL-er, Mormonen, durchgeknallte Christen in den USA, der Pabst und seine Katholensschäfchen oder eben jene Vollknallos im Namen des Islam sind. Mit solchen Leuten kannste nicht verhandeln oder diskutieren, Glaube ist nicht streitbar. Wenn einer für die Erlösung (bzw. die Vernichtung Israels) sterben will, den hältste nur ab, wenn Du ihn vorher selber tötest. Womit sich sein Wunsch ja eh erfüllt hätte, was jammern die eigentlich so? Sie lieben doch den Tod (wie die Franco Faschisten, die SS und andere Vollwixer).
    Und was sieht mensch hier land auf land ab? Nach der Scheisse-Blut-Pisse-, Verzeihung, Schwarz-Rot-Gold-Besoffenheit (die National- sind in Wahrheit Fäkal-Farben, fiel mir erst neulich auf) wedeln die Gehirntoten, oder andere, neue Gehirntote jetzt mit Pacefahnen und wollen “Frieden” im Nahen Osten. Eigentlich wollen sie nur, dass Israel aufhört, sich gegen psychotische Gehirnamputierte zu wehren, was so viel bedeuten würde wie dass es sich aufgibt und aufhört zu existieren. Das sei grundsätzlich jedem Staat gewünscht, aber nicht ausgerechnet jetzt gerade dem Staat, der entstand, damit nie wieder Juden angegriffen werden, ohne dass dies schwerwiegend beantwortet würde.
    Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder, sagte Paul Spiegel, und jetzt wird es überdeutlich. Kein Mensch demonstriert gegen die gehirnfickte Hisbollah oder die Hamas, sondern gegen Israel, indem ich noch locker jeder Zeit leben wollen würde, was ich von den Nachbarländern nicht sagen kann. Als nicht-monogame, Geschlechtergrenzen verwerfende, nicht-hetera Anarchistin und Feministin hätte ich dort keinen Tag zu leben. In Israel wohl. Aber die interNATIONALE Linke geriert sich mal wieder wie eine einzige Kopfkloake. Gehirn ist zum Denken da, aber wenn mensch keins hat, ne, was dann? Vielleicht ist vielen in der Hitze der graue Klumpen zur Soße verschmolzen…
    Zum ersten Mal verstehe ich so richtig, wie “Antideutsche” entstanden sind, und auch wenn ich nach wie vor mit vielem nicht einverstanden bin, gegen eine Allianz der von “Gott” ins Hirn Geschissenen sage ich alle Mal: Solidarität mit Israel.

  10. 158
    tb sagt:

    Dankeschön. Wäre mir wohl niemals aufgefallen, sah so passend aus. Das Plakat war immerhin auffälliger, sodaß ich aus dem Auto heraus den Namen lesen konnte und dann unbedingt das Anhalten, Aussteigen und Zurücklaufen fordern mußte. Und dann erst das Lesecafé gegenüber sah und doch etwas traurig war, daß es geschlossen hatte. Und über das Plakat ja auch, in gewisser Hinsicht.

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