[ albino an peryton ]

das ist das erste ständchen, das mir je gehalten wurde. er
legte los, nachdem ich mich aufs warme sofa geworfen hat-
te und weil ich so lachen musste, ging der moment des pein-
lichfühlens spurlos vorüber. ad hoc, aus dem stegreif, quasi
und ganz schnell, sagte er entschuldigend; aber ich finde am
freundlichen eh nichts, was einer entschuldigung bedürfte

«Schorschi, was kann Mensch nur zu Dir sagen, nix an den
Füssen und oft nur wenig im Magen. Dafür ist Dein Herz um
so voller, das haben wir in den letzten Jahren erfahren. Mensch
sieht Dich nie mit Aufmerksamkeit und wirklich guten Rat-
schlägen sparen. Manchmal dachte ich, ach schade, den
Rudi hätt ich schon mal gern getroffen. Dass wir Dich dafür
trafen wagte ich in meinen kühnsten Träumen nicht zu hof-
fen. Nein im Ernst, wir sind froh Dich in unserem Leben an
unserer Seite zu haben. Freuen uns immer sehr, steht auf
unserem Hof der blaue Wagen. Durch Dich lernen wir viel
– über uns und über die Welt, über die Freiheit an sich und
was Dir an ihr so gefällt. Wir lernen was über Konflikte, die
gehören zu Schorschi genau wie sein Blog. Und wer hört
nicht gerne zu, wenn das Peryton rockt. So hoffen wir, Schor-
schi, dass Du uns auch in 2007 mit Deiner Anwesenheit be-
ehrst. Und wenn unsere Gastlichkeit mal nachlässt, Du Dich
bitte lauthals darüber beschwerst. Auch Madita liess schon
verlauten, den Schorschi, den will sie bald mal sehen. Sie
hat schon so viel gehört von dem Typen, den man öfter bar-
fuss kann sehen. So setz ihr ruhig Deine Flausen in ihr Köpf-
chen. Alles Gute für Dich, Schorschi … ich muss schnell weg
auf’s Töpfchen»


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