{"id":224,"date":"2004-08-09T21:24:21","date_gmt":"2004-08-09T19:24:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.peryton.de\/blog\/?p=224"},"modified":"2023-11-07T12:10:41","modified_gmt":"2023-11-07T11:10:41","slug":"blog-out","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/?p=224","title":{"rendered":"[ blog-in ]"},"content":{"rendered":"<p><em><font color=\"#000010\"><\/p>\n<p align=\"left\">\ndieses &#8222;tagebuch&#8220; ist eine verbeugung vor jenen<br \/>\nfreundInnen unserer musik, die lange schon ein<br \/>\nmehr an geschichten fordern. erz\u00e4hlungen, noti-<br \/>\nzen, kurze betrachtungen, die den prozess ver-<br \/>\nst\u00e4ndlich machen &#8211; <em>vielleicht<\/em> verst\u00e4ndlich machen &#8211;<br \/>\nwarum, wie und wann meine chansons entstehen<\/p>\n<p align=\"left\">\nversuchen kann ich es, versprechen aber nichts<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/font><\/em><\/p>\n<p><font color=\"#000010\"><\/p>\n<p align=\"left\"><b><br \/>\ndies tagebuch ist eine reminiszenz an meine<br \/>\n(total bekloppte) zeit als jugendlicher, als fan<br \/>\nbestimmter musikstile, bands und personen<\/p>\n<p>nur was die menschen selber &#8211; von sich selbst &#8211;<br \/>\nerz\u00e4hlen, kann authentisch sein. muss es aber<br \/>\nnicht. auch bei mir &#8211; das ist hiermit versproch-<br \/>\nen und garantiert! &#8211; ist der gr\u00f6sste teil meines<br \/>\nhier erz\u00e4hlten lebens erstunken und erlogen<\/b><\/p>\n<p align=\"left\"><b><br \/>\nja klar, so funktioniert unser leben doch: wir<br \/>\nl\u00fcgen uns die wirklichkeit zurecht. wir l\u00fcgen<br \/>\nuns klug und sch\u00f6n. cyber-sch\u00f6n<\/b><\/p>\n<p align=\"left\"><b><br \/>\nwer das lesen will: selbst schuld. ich, jeden-<br \/>\nfalls, habe euch wortreich gewarnt<\/b><\/p>\n<p><\/font><\/p>\n<p><font color=\"#000010\"><\/p>\n<p align=\"center\"><i>&#8230; also dann &#8211; es beginnt &#8230;<\/i><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/font><\/p>\n<p><font color=\"#000010\"><\/p>\n<p align=\"left\">\n<b>die peryton real-unplugged tour<\/b><\/p>\n<p align=\"left\">\nzwei konzerte am vergangenen wochenende:<br \/>\ndaniel hatte extra f\u00fcr diese tour einen banjo-<br \/>\nbass konstruiert, ich extra eine neue akustik-<br \/>\ngitarre gekauft. (\u00fcbrigens eine ganz h\u00fcbsche<br \/>\n`musima mf6\u00b4.) die sorge, dass meine seit<br \/>\nmonaten angegriffene stimme nicht durchhal-<br \/>\nten k\u00f6nnte, wurde dadurch leider nicht kleiner<\/p>\n<p align=\"left\">\neines der konzerte lief <a href=\"https:\/\/www.zimmer16.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>, von berlins kunst-<br \/>\nund musikszene g\u00e4nzlich unbemerkt. ausser<br \/>\nden f\u00fcnf pers\u00f6nlich geladenen freundInnen<br \/>\nkam kein mensch. der lockruf der bierg\u00e4rten<br \/>\nwar an diesem ersten warmen freitagabend<br \/>\nseit wochen erfolgreicher als der unbekann-<br \/>\nte charme unserer unbekannten chansons<\/p>\n<p align=\"left\">\ndennoch konnte ich viel lernen. wie schwer es<br \/>\nist, zum beispiel, in einen leeren raum hinein<br \/>\nzu singen. oder zu sprechen. wenn das ge-<br \/>\nr\u00e4usch des eigenen atems den anklang des<br \/>\npeinlichen bekommt. wenn das publikum fest-<br \/>\ngefroren scheint. wenn die zwischentexte ein-<br \/>\nsamer monolog bleiben<\/p>\n<p align=\"left\">\naber auch, dass die &#8222;freilandh\u00fchner&#8220; (eine der<br \/>\nbeiden &#8211; ulrike &#8211; war als gast anwesend) auf<br \/>\nihrem klangbeitrag zu unsrer cd im hinter-<br \/>\ngrund gesungen haben. nein, sogar geschrien<\/p>\n<p align=\"left\">\n&#8222;alle miteinander, alle salamander, alle durch-<br \/>\neinander, t\u00f6ten&#8220;. was f\u00fcr ein text. und wir, wir<br \/>\nhaben das noch nicht einmal herausgeh\u00f6rt &#8230;<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p><\/font><\/p>\n<p><font color=\"#000010\"><\/p>\n<p align=\"left\">\ndas zweite konzert fand <a href=\"http:\/\/www.latschlatsch.de\/aktion_camp.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> statt: daniel und<br \/>\nich bauten kurz vor dem konzert eigenh\u00e4n-<br \/>\ndig die provisorische b\u00fchne auf und wurden<br \/>\ndaf\u00fcr mit \u00fcberraschend guter akustik und<br \/>\neinem grandiosen publikum belohnt. <em>wir<\/em> be-<br \/>\nlohnten das publikum wiederum mit einem<br \/>\ngut gelaunten drei-stunden-konzert bei ker-<br \/>\nzenschein und vollmond<\/p>\n<p align=\"left\">\nin der pause fragte mich eine zuh\u00f6rerin: &#8222;was<br \/>\nist `gl\u00fcck\u00b4 f\u00fcr dich?&#8220;. das nehme ich als gross-<br \/>\nes kompliment; sie hat wohl sehr gut zugeh\u00f6rt<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p><\/font><\/p>\n<p><font color=\"#000010\"><\/p>\n<p align=\"left\">\nsie hielt \u00fcbrigens durch, die stimme<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p><\/font><\/p>\n<p><font color=\"#000010\"><\/p>\n<p align=\"left\">\n&#8230; ach ja: sobald mich fotos erreichen, schie-<br \/>\nbe ich sie nach. versprochen<\/p>\n<p><\/font><br \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>dieses &#8222;tagebuch&#8220; ist eine verbeugung vor jenen freundInnen unserer musik, die lange schon ein mehr an geschichten fordern. erz\u00e4hlungen, noti- zen, kurze betrachtungen, die den prozess ver- st\u00e4ndlich machen &#8211; vielleicht verst\u00e4ndlich machen &#8211; warum, wie und wann meine chansons entstehen versuchen kann ich es, versprechen aber nichts &nbsp; &nbsp; dies tagebuch ist eine reminiszenz [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-224","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/224","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=224"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/224\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16028,"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/224\/revisions\/16028"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=224"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=224"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=224"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}