{"id":334,"date":"2005-12-23T00:10:44","date_gmt":"2005-12-22T23:10:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.peryton.de\/blog\/?p=334"},"modified":"2008-03-28T13:29:14","modified_gmt":"2008-03-28T12:29:14","slug":"non-maman","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/?p=334","title":{"rendered":"[ non, maman! ]"},"content":{"rendered":"<p><font color=\"#000010\"><\/p>\n<p align=left>\nnon. non. non &#8230; \u00e9coute: j&#8217;ai dit non, maman!<\/p>\n<p align=left>\nals ich den platz erreiche, h\u00f6re ich erst sein<br \/>\nschimpfen, dann sehe ich ihn, auf und ab<br \/>\nlaufend, ein &#8218;mobile&#8216; am ohr, sich mit jedem<br \/>\nausruf energisch vorbeugend, als ob sie seine<br \/>\nworte dadurch besser verstehen k\u00f6nne und<br \/>\nwahrnehmen<\/p>\n<p align=left>\nich sch\u00e4tze ihn auf ende dreissig. und strebe<br \/>\nan ihm vorbei einem strassencaf\u00e9 zu, vor dem<br \/>\nein sonnenplatz frei geworden ist. bestelle ei-<br \/>\nnen kaffee, schlage das mitgebrachte exem-<br \/>\nplar der &#8218;flensburger hefte&#8216; auf, in dem rudolf<br \/>\nsteiner, der begr\u00fcnder der anthroposophie zi-<br \/>\ntiert ist im wortreichen versuch, die steiner-<br \/>\nschen lehren vom geruch der unterstellten<br \/>\nn\u00e4he zum faschismus zu befreien<\/p>\n<p align=left><i><br \/>\n&#8222;Das franz\u00f6sische ist das am wenigsten le-<br \/>\nbensf\u00e4hige Element unter der romanischen<br \/>\nBev\u00f6lkerung Europas. Nun ist nicht zum we-<br \/>\nnigsten diese ganze Dekadenzerscheinung in-<br \/>\nnerhalb der franz\u00f6sischen Volkskultur in der<br \/>\nSprache deutlich bemerkbar [ &#8230; ] Sie w\u00e4re<br \/>\ndiejenige, in der man, wenn ich mich paradox<br \/>\naussprechen darf, in der ehrlichsten Weise<br \/>\nam leichtesten l\u00fcgen kann. Sie eignet sich am<br \/>\nleichtesten dazu, dass man in der unbefangen-<br \/>\nsten, ehrlichsten Weise am meisten l\u00fcgen<br \/>\nkann, weil sie keine rechte Verbindung mehr<br \/>\nhat mit der Innerlichkeit des Menschen.&#8220;<\/i><\/p>\n<p><\/font><\/p>\n<p><font color=\"#404040\"><i><\/p>\n<p align=right>\nrudolf steiner (1923) &#8211; in: &#8218;flensburger hefte&#8216;, heft 41<br \/>\n(6\/93), s. 18 f. flensburger hefte verlag: flensburg (1993)<\/p>\n<p><\/i><\/font><\/p>\n<p><font color=\"#000010\"><\/p>\n<p align=left><i><br \/>\n&#8222;Korrumpiert wird die Seele ganz sicher durch<br \/>\nden Gebrauch der franz\u00f6sischen Sprache.&#8220;<\/i><\/p>\n<p><\/font><font color=\"#404040\"><i><\/p>\n<p align=right>\nrudolf steiner (1923) &#8211; (op. cit.,  s. 87)<\/p>\n<p><\/i><\/font><\/p>\n<p><font color=\"#000010\"><\/p>\n<p align=left>\nvermutlich, herr steiner-unter-der-erde-und-<br \/>\ndas-ist-gut-so, liebt meine verlogen-verruchte<br \/>\nk\u00fcnstlerseele gerade diese sprache mit ihren<br \/>\nspeziellen ausdrucksm\u00f6glichkeiten emotiona-<br \/>\nler kraft. oder sollte ich mich &#8211; ihro deutlich-<br \/>\nkeit wegen &#8211; anthroposophischer sprachbelie-<br \/>\nbigkeit dergestalt bedienen: der wesensk\u00f6rper<br \/>\ndieser sprache formte sich aus in welten-geist-<br \/>\nes-lichter einswerdung von herzensw\u00e4rme und<br \/>\nseelenklang &#8230;?<\/p>\n<p align=left>\naber zur\u00fcck ins leben: ich sitze im dezember<br \/>\n2005 vor einem strassencaf\u00e9 am cours julien<br \/>\n(marseille) und sch\u00e4me mich f\u00fcr bis heute am<br \/>\nleben gehaltene worte eines irren rassisten<\/p>\n<p align=left><i><br \/>\n&#8222;Wir leben heute im 4. Formzustand des 4.<br \/>\nLebenszustandes des 4. Bewusstseinszustan-<br \/>\ndes, also im 172. Formzustand von 343 m\u00f6g-<br \/>\nlichen. Dies ist genau die Mitte der gesamten<br \/>\nWelten- bzw. Erdenentwicklung. Jeder Form-<br \/>\nzustand birgt in sich wiederum 7 sogenannte<br \/>\nWurzelrassen bzw. Hauptzeitr\u00e4ume. Inner-<br \/>\nhalb des 172. Formzustands sind dies die po-<br \/>\nlarische, die hyperbor\u00e4ische, die lemurische, die<br \/>\natlantische, die heutige Wurzelrasse (nachat-<br \/>\nlantische, auch arische genannt) sowie eine<br \/>\nkommende 6. und 7. Wurzelrasse.&#8220;<\/i><\/p>\n<p><\/font><\/p>\n<p><font color=\"#404040\"><i><\/p>\n<p align=right>\nwolfgang weirauch (1993) &#8211; (op. cit., s. 57)<\/p>\n<p><\/i><\/font><\/p>\n<p><font color=\"#000010\"><\/p>\n<p align=left>\nmanche s\u00e4tze m\u00fcssen zitiert, \u00f6ffentlich ge-<br \/>\nmacht werden, um sie im licht der \u00f6ffentlich-<br \/>\nkeit ihrer absurden l\u00e4cherlichkeit preis zu ge-<br \/>\nben<\/p>\n<p><\/font><font color=\"#000010\"><\/p>\n<p align=left>\n<i>&#8222;wie&#8220;<\/i> also &#8211; frage ich, den geistesf\u00fchrer zitier-<br \/>\nend, dem sich auf so unerkl\u00e4rbare weise men-<br \/>\nschen aller bildungsgrade selbst in der heuti-<br \/>\ngen zeit noch zu f\u00fcssen werfen &#8211; <i>&#8222;erlangt man<br \/>\nerkenntnisse der h\u00f6heren welten?&#8220;<\/i><\/p>\n<p align=left>\n&#8230; monsieur? encore un caf\u00e9, s&#8217;il vous pla\u00eet! &#8230;<\/p>\n<p><\/font><\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>non. non. non &#8230; \u00e9coute: j&#8217;ai dit non, maman! als ich den platz erreiche, h\u00f6re ich erst sein schimpfen, dann sehe ich ihn, auf und ab laufend, ein &#8218;mobile&#8216; am ohr, sich mit jedem ausruf energisch vorbeugend, als ob sie seine worte dadurch besser verstehen k\u00f6nne und wahrnehmen ich sch\u00e4tze ihn auf ende dreissig. und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-334","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/334","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=334"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/334\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10797,"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/334\/revisions\/10797"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=334"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=334"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peryton.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=334"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}