[ pregnant. not happy. part I: gainfully employed ]

’she’s up the poke, she’s under pressure› – mag mein lotter-
mäuliger kommentar zum jahreswechsel auch überschrieben
sein, oder ins musikalische übertragen, ein bild, das dem tre-
sennachbarn leichter zu verstehen fällt: wenn’s deutsche mä-
del zu früh niederkömmt, geht ihm die kohle flöten

so liegt im deutschen wochenbette die trächtige maid rück-
lings zwischen den tagen, die wohl versorgte arme, aufge-
wölbte, sie atmet schwer, sie atmet flach in kapitaler hoff-
nung, dass ihr die lichtbringende woge verschont bleiben
möge bis über’s knallen der korken hinaus – erst dann, bitte-
schön, geburt und alles, was da segensreiches folgen mö-
ge, erst dann …

entsprechend dieser schwarz-rot-gelben mama-krise er-
warten wir ein engagiertes wort vom präsidenten, dessen
rede manchen zorn und manche überraschung brachte, im
vergangenen. er – im gegensatz zu mir – kann es im schlich-
ten halten, im deutschen radebrechen, der schiefen kultu-
rellen lage angemessen: ‹durchhalten›, wird er sagen, ‹durch-
halten, mädels!› dem schliesse ich mich ohne zögern an, weil
ich ein herz hab für’s soziale miteinander und für hehre ziele

denn wenn’s gelungen ist, der höhepunkt verzögert, der
damm erst nach dem glockenton zerbricht, dann greift beim
sektkauf für den stapellauf der mann in augenhöhe

=> zum thema ‹elterngeld› < =

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