[ geschenke ein-, pfeile auspacken ]

«T-Shirts zusammenlegen ist wie Geschenke einbacken:
Ich kann beides nicht (…) Drei Hemden brauchten gestern
sechzig Minuten. Mir gehts zu gut für diesen Blog, zur Zeit.»

 

ach, dem herrn gehts zu gut, ja?

vielleicht sollte ich mich mal wieder beschweren über die
qualität der einträge in deinem weblog, die das niveau der
unvermeidbaren niveaulosen kommentare nur noch wenig
übersteigen. oder mich öffentlich darüber wundern, dass
die selbstbeobachtung des verspiesserns dich weder zu
ermüden, noch zu beunruhigen scheint

willst du etwa auch noch mental in marburg ankommen?
einnischen bei den versoffen-verkrachten? bei den kunst-
lemmingen? einen stammplatz einnehmen an den billig-
tresen? (und ich kann tatsächlich fotos von dir liefern, an
einem solchen ort, jawoll, die hab ich noch!) willst du ver-
grauen zwischen farbentragenden° und am ende gar täg-
lich darüber berichten? oh niels …

aber nein, all das nicht: ich nehme mein gift zurück. ich
stecke den pfeil zurück in seinen köcher, der nur mich
selbst treffen soll in meiner frustration: es geht mir wohl
nicht gut genug, hier nicht zu schreiben
 

° – burschenschaftler


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